Robin RhodeDas Markenzeichen von Robin Rhode ist die Wand. Seine Werke sind beeinflusst von urbaner Musikkultur, Film, populren Sportarten, Jugendkultur sowie sdafrikanischen Traditionen des Geschichtenerzhlens. Sie entstehen im ffentlichen Raum auf der Wand. Es geht ihm jedoch nicht um das Statement, das er auf der Strae zurcklsst, sondern um den Prozess. So hlt er in seinen visuellen Kurzgeschichten Schritt fr Schritt die Verbindung aus Zeichnung, Performance
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Das Markenzeichen von Robin Rhode ist die Wand. Seine Werke sind beeinflusst von urbaner Musikkultur, Film, populären Sportarten, Jugendkultur sowie südafrikanischen Traditionen des Geschichtenerzählens. Sie entstehen im öffentlichen Raum – auf der Wand. Es geht ihm jedoch nicht um das Statement, das er auf der Straße zurücklässt, sondern um den Prozess. So hält er in seinen visuellen Kurzgeschichten Schritt für Schritt die Verbindung aus Zeichnung, Performance und Skulptur fest. Kein Körper ohne Linie, keine Linie ohne Körper. Ausgehend von der Zeichnung entwickelt er immer komplexere fotografische Arbeiten, digitale Animationen, Performances, Skulpturen und Papierarbeiten, die ein inhaltlicher Spagat zwischen südafrikanischer Geschichte, Kultur, Mentalität, Zeichen und Codes und der abstrakten Sprache europäisch-amerikanischer Kunstgeschichte sind. Der reich bebilderte Katalog begleitet die erste Einzelausstellung Robin Rhodes nach 12 Jahren in Deutschland. Neben Abbildungen seiner Arbeiten enthält das Buch ein Interview und einen einführenden Essay sowie Gedichte südafrikanischer Autoren, auf die er in seinen Arbeiten Bezug nimmt.
Robin Rhode (*1976, Kapstadt) wurde 2018 mit dem Zurich Art Prize ausgezeichnet. Er lebt seit 2002 in Berlin.
Seit 1994 sammelt das KUNSTMUSEUM WOLFSBURG internationale zeitgenössische Kunst. Mit dem Erwerb von Schlu¨sselwerken der Spätmoderne sowie wichtigen Positionen der Gegenwartskunst wurde eine hochkarätige Sammlung aufgebaut. Parallel wird ein wissenschaftlich- kuratorisch anspruchsvolles Ausstellungsprogramm präsentiert, das dem Publikum kulturelle Zusammenhänge erschließt. Die Ausstellung In aller Munde wird kuratiert von UTA RUHKAMP.
ROBIN RHODE (*1976, Kapstadt) wurde 2018 mit dem Zurich Art Prize ausgezeichnet. Er lebt seit 2002 in Berlin.